In München gibt es den „Foodhub“. Der genossenschaftlich organisierte Betrieb will jetzt eine zweite Filiale in der Isar-Stadt eröffnen. Wer bei „Foodhub“ Mitglied sein will und zu vergünstigten Preisen einkaufen möchte, muss Genossenschaftsanteile erwerben und sich auch regelmäßig im Markt engagieren – zum Beispiel im Geschäft mit Anpacken oder Waren von Lieferant*innen abholen. Die Nachfrage ist groß, neben der ersten Filiale im Stadtteil Giesing ist „Foodhub“ jetzt auch in Schwabing auf der Suche nach einem geeigneten Geschäftslokal, berichtet sz.de

In Meidling gibt es den Mitmach-Supermarkt „Mila“.
Der MILA-Minimarkt bietet nachhaltige und vor allem qualitativ hochwertige Lebensmittel zu fairen Preisen an – ohne Profitdenken, ohne Preistricks. Stattdessen steht das Miteinander im Mittelpunkt. Durch die Inflation in den letzten Jahren sind die Lebensmittelpreise extrem gestiegen.
Weil MILA im Gegensatz zu anderen Supermärkten als Genossenschaft organisiert ist, dürfen hier nur Mitglieder (sowie je eine Zusatzperson) einkaufen. Das bedeutet in der Praxis: Jedes Mitglied kann mitbestimmen, was in die Regale kommt. Gemeinsam zu entscheiden ist dabei fester Bestandteil des Geschehens und fängt schon bei der Auswahl des Sortiments an.
MILA-Mitglieder führen den Supermarkt selbst – und arbeiten dort. MILA ist also, wie bereits erwähnt, als Genossenschaft organisiert. Das heißt, dass der Laden denen gehört, die mitmachen. Um im Laden einkaufen zu können, müssen die Mitglieder auch mit anpacken.
MILA geht es in in erster Linie nicht darum, bei jedem Produkt immer den billigsten Preis anbieten zu können. Hier gibt es weder undurchsichtige Lieferketten noch Greenwashing. Dabei gilt, nicht mehr als dreißig Prozent Aufschlag zum Einkaufspreis zu verlangen.
Mehr zum „MILA“ Mitmach-Supermarkt ->
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Vor rund 10 Jahren hatten wir dieses Modell schon mal anmoderiert. Wir nannten es "Food-Coop".
Das Versuchsprojekt bei uns im Grätzel blieb in den Kinderschuhen stecken. Leider!