Am Thürnlhof

 

AK-Chefin Anderl für Reichensteuer

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Posted by Allé Wilfried Monday, February 16, 2026 10:11:00 AM Categories: Soziales Steuern, Finanzen
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Dass man in einer Krisen­zeit schauen müsse, wo das Geld ist, ist mehr als ge­boten.

Angesichts der ange­spannten Budget­lage for­dert am Sonntag, 15.2.2026 in der ORF-„Presse­stunde“ AK-Präsi­den­tin Renate Anderl (SPÖ) eine Reichen- und Erb­schafts­steuer. Sie wer­de auch die ent­spre­chen­de Peti­tion der Grünen unter­schreiben, sagte sie.

Neben Steuern für Reiche kann sich Anderl auch eine hö­here Ban­ken­ab­gabe so­wie eine Rück­nahme der Sen­kung der Kör­per­schaft­steuer vor­stel­len. Sie dachte in der „Presse­stunde“ auch här­tere Stra­fen für Be­trie­be an, die Über­stun­den nicht kor­rekt aus­be­zah­len. Den Be­schäf­tig­ten würde hier jähr­lich rund eine Mil­li­arde an Ent­gel­ten entgehen.

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Es wäre ja gleichsam ein Wunder, wenn nicht post­wen­dend sei­tens der Wirt­schaft und der FPÖ die Aus­sage der AK-Prä­si­den­tin auf har­sche Ab­leh­nung stößt.
Wobei die Ablehnung seitens der ÖVP domi­nier­ten Wirt­schaft noch irgend­wie er­klär­lich ist (... wir sind die Hure der Rei­chen, © Thomas Schmid), sorgt die Ab­leh­nung der Blauen doch für Ver­wir­rung, zu­mal sie sich doch stets als Schutz­herren (ohne Frauen!) des 'Klei­nen Mannes' ins­ze­nie­ren. Lässt sich wohl nicht an­ders er­klä­ren, als würde auf ein­mal das linke Bein plötz­lich rechts vom rech­ten Bein aus dem Rumpf heraus­ragen. Ana­to­misch na­tür­lich ein Schwach­sinn, aber in Er­zäh­lungen of­fen­bar möglich.

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