Tuesday, February 24, 2026 8:17:00 AM
Rate this Content
0
0 Votes
.jpg)
Mit der Inbetriebnahme des Zentrallabors in der Klinik Favoriten setzt der Wiener Gesundheitsverbund (WIGEV) einen weiteren Modernisierungsschritt.
Laut Gesundheitsstadtrat Peter Hacker ermöglicht die auf rund 2.000 Quadratmetern beheimatete Einrichtung eine schnellere, standardisierte Diagnostik, mehr Sicherheit im Umgang mit Infektionskrankheiten und eine stabile Versorgung auch in Krisenzeiten.
IJährlich werden dort rund drei Millionen Analysen für etwa 500.000 Patient*innen durchgeführt. Mehr als 370 moderne Geräte decken die gesamte Bandbreite der Labormedizin ab. Eine zentrale Rolle spielt der Standort besonders bei infektiösen Proben. Herzstück ist eine 45 Meter lange, vollautomatisierte Laborstraße. Proben werden per Rohrpost aus der gesamten Klinik angeliefert, automatisch analysiert und anschließend archiviert. Diese Form der umfassenden Automatisierung ist in Wiener Kliniken einzigartig, heißt es aus dem WIGEV. Laborbefunde bilden eine wesentliche Grundlage für Diagnosen, Therapieentscheidungen sowie Aufnahme- und Entlassungsmanagement im stationären Bereich. Zudem besteht eine direkte räumliche Verbindung zur Pathologie, wodurch insbesondere in der Hämato-Onkologie eng zusammengearbeitet werden kann. Um den Beschäftigten möglichst angenehme Arbeitsbedingungen zu bieten, wurde beim viergeschoßigen Gebäude auf eine kompakte Bauweise, eine energieeffiziente Holzfassade sowie großzügige Fensterflächen geachtet.